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... der Weihnachtsbaum - ein Geschenk der Natur


Die wichtigsten Weihnachtsbaum-Sorten sind:

Nordmanntanne
Blaufichte
Rotfichte
Nobilistanne

Die Nordmanntanne

Die Nordmanntanne ist der ideale Weihnachtsbaum. Ihr Aussehen wird durch regelmäßigen Wuchs und tiefgrüne Tannenfarbe bestimmt. Sie hat wunderbar lange, dichte und weiche Nadeln. Daß sie nicht "pieksen" ist für viele Baumkäufer ein wichtiges Argument, aber vor allem, daß die Nadeln durch ihre natürliche Festigkeit lange am Baum halten, ist ausschlaggebend für ihre Beliebtheit.

Die Nordmanntanne erfüllt die ideale Vorstellung der Kunden die wenig Sinn dafür haben, während der Weihnachtszeit ständig mit dem Staubsauger aktiv zu werden. Die Nordmanntanne wächst auf einem für andere Pflanzungen wenig geeigneten Boden und trägt daher zum ökologischen Gleichgewicht bei.
Nordmanntanne

Die Blaufichte

Blaufichte Die Blaufichte ist als Weihnachtsbaum ebenfalls sehr beliebt. Wie der Name schon sagt, hat sie eine bläuliche Färbung, bei schönen Exemplaren ist der Blauton sehr intensiv. Die Farbgebung variiert jedoch in einer großen Vielfalt zwischen blau und grün.

Ihre Nadeln sind spitz und stechend, dafür aber verbreiten sie in der Wohnung einen herrlichen weihnachtlichen Duft und die Nadeln werden relativ festgehalten.
Die Blaufichte wird gern auch verwendet für die Außendekoration, dort schmückt sie Garten oder Balkon und verbreitet Vorfreude auf das Weihnachtsfest.

Die Rotfichte

Die Rotfichte ist der traditionelle, herkömmliche Weihnachtsbaum, den viele noch aus ihrer Kindheit kennen. Sie hat kurze dünne Nadeln und hat wegen hohem Nadelverlust sehr an Beliebtheit verloren. Weil sie so stark nadelt, wird sie erst sehr spät geschlagen.

Die Nobilistanne

Die Nobilis ist die "Königin" unter den Weihnachtsbäumen. Sie ist von edlem Wuchs und das Besondere an ihr ist ihre intensive blaugrüne Färbung. Die Nadeln sind lang und etwas gebogen, sie stechen nicht und fühlen sich sehr fest an. Die Nobilis verbreitet ebenfalls einen wunderbaren Duft und ihre Nadeln halten so fest, daß man noch Ostereier dranhängen kann.

Weitere Sorten

Eine veredelte Rotfichte von schmalem Wuchs und tiefgrüner Farbe ist die Omorika, sie hat dichte und sehr weiche Nadeln, die allerdings leicht abfallen.

Die Weißtanne gibt es relativ wenig auf dem Markt, sie sieht der Nordmanntanne ähnlich, nadelt aber schnell. Eine Verwandte ist die Koreatanne, sie hat kurze Nadeln, einen sehr schlanken Wuchs, aber einen faszinierenden Duft.

Die Kongolor ist der Avantgardist unter den Weihnachtsbäumen. Sie hat extrem lange und weiche Nadeln und sieht etwas wild und knorrig aus. Sie wird gerne gekauft von Kunden, die etwas ganz "Anderes" wollen.

Die Kiefer ist fast ganz aus der Mode gekommen, sie harzt sehr stark und ist durch ihren voluminösen Umfang und hohe Zerbrechlichkeit sehr schwer zu transportieren. Man findet sie nur noch selten auf dem Markt.

Weihnachtsbäume...... Wußten Sie schon...

wo das Brauchtum "Weihnachtsbaum" herkommt?

Auf germanischem Boden ist das Weihnachtsfest das Hauptfest des Jahres. Das Wort "Weihnachten" leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort "Wihennahten" her, was soviel bedeutet wie "heilige Nächte". Die Geburt Jesus fiel auf den Tag der Wintersonnenwende, und schon vor seiner Geburt wurde an diesem Tag das "Mittwinterfest" gefeiert.

Damals war es Sitte den "Wintermaien" ins Haus zu holen. Oftmals waren es Zweige die im Haus zum Blühen gebracht wurden. Das galt als Symbol der Wiederkehr des Lichts und der Fruchtbarkeit was eine tiefe existentielle Bedeutung hatte, denn die Rückkehr der Sonne sicherte das eigene Überleben.

Da das Erblühen nicht immer gelang, setzte sich mit der Zeit der "immergrüne" Zweig durch, aus diesem entwickelte sich im 16. Jahrhundert der stehende, geschmückte "Wintermaien", der direkte Vorläufer des Weihnachtsbaumes.

In fast allen Kulturen gibt es Formen des Baumkultes und der Baumverehrung, denn der Baum steht für das Symbol der Kraft und des Wachstums. Seit uralten Zeiten ist der Glaube an die segenbringende Kraft des "Wintermaien", bzw. des Weihnachtsbaumes tief verwurzelt im Volk.

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